- Schwangerschaft

Tipps für Väter

Bei der Vorbereitung auf die Geburt steht die Frau im Mittelpunkt. Da aber viele Väter ihre Frau in den Kreißsaal begleiten, ist es wichtig, dass auch sie sich auf die Geburt vorbereiten. Was es dabei zu beachten gilt, haben wir zusammengestellt.

Dabei sein oder nicht?

Um die werdende Mutter bei der Geburt zu unterstützen, ist es wichtig zu wissen, was sie vom Partner erwartet. Der werdende Vater sollte sich dann überlegen, ob er diesen Erwartungen gerecht wird. Denn wer sich unwohl fühlt mit den Kreißsaal zu gehen, kann die Partnerin auch nicht gut unterstützen. Dann ist besser bereits vorher über die Zweifel zu sprechen. Vielleicht kann die Mutter oder eine enge Freundin als Begleitperson mitgehen.

Wissen ist alles!

In einem Geburtsvorbereitungskurs lernen Paare gemeinsam  mehr über die Geburtsphasen und den Ablauf der Geburt. Die Hebammen erklären verschiedene Atemübungen und geben Tipps,  wie man mit Massagen für Schmerzlinderung und Entspannung sorgt.

Vorbereitet sein!

Packen Sie auch für sich eine Kliniktasche mit Getränken, Snacks, Hygieneartikeln und Wechselkleidung. Eine detaillierte Liste haben wir für Sie zusammengestellt.

Fahren Sie zudem den Weg ins Krankenhaus ab und stellen Sie sicher, dass das Auto vollgetankt ist.

Organisieren Sie die Betreuung von Geschwisterkindern.

Dasein!

Wenn Sie sich entschlossen haben, Ihre Frau in den Kreißsaal zu begleiten, ist ihre Hauptaufgabe da zu sein. Die Schmerzen und Anstrengung können Sie ihr nicht abnehmen, aber Mann kann mitfühlen, beistehen und sich kümmern. Achten Sie darauf, dass die werdende Mutter genug isst und trinkt, streicheln und massieren Sie sie. Dabei werden Hormone ausgeschüttet, die entspannen und Schmerzen lindern.

Auch Händchen halten, hilft.

Akzeptanz und Respekt haben!

Die Geburt ist für eine Frau eine Extremsituation. Daher kann es auch sein, dass Ihre Liebste wütend wird oder Sie ihr nichts Recht machen können. Versuchen Sie dennoch gelassen zu bleiben und ihr durch Ihre Anwesenheit Kraft zu geben.

Auch mal an sich denken!

Nehmen Sie sich die Pausen, die Sie brauchen. Gehen Sie raus, trinken und essen Sie etwas oder setzen Sie für ein paar Minuten auf eine Bank auf dem Flur. Gestärkt können Sie Ihre Frau wieder unterstützen.

Fragen stellen!

Zögern Sie nicht bei Fragen und Unsicherheiten die Hebamme oder den Arzt anzusprechen.