Thoraxchirurgie Den Brustkorb im Blick haben

Die Thoraxchirurgie befasst sich mit Operationen im Brustkorb. Das Mittelfell (Mediastinum) teilt den Brustkorb in die beiden Höhlen, in denen die Lungen rechts und links liegen. Der Brustkorb umgibt das Herz, den ersten Teil der Hauptschlagader und die obere Hohlvene sowie Nerven. Nach vorn hin ist der obere Teil des Mediastinums knöchern vom Brustbein geschützt, der seitliche Brustkorb wird durch die Rippen geschützt. Wir behandeln, in enger Kooperation mit dem Zentrum für Integrative Onkologie, Tumore und Metastasen am Thorax und in der Lunge. Umfassende Erfahrungen besitzen wir ferner in der Therapie des Pneumothorax (Lungenkollapses), des Pleuraempyems (Eiteransammlung im Brustkorb) und der Behandlung maligner Pleuraergüsse durch eine sogenannte thorakoskopische Talkumpleurodese.

  • Onkologische Thoraxchirurgie
    • Lungen(teil)entfernungen
    • Maligner Pleuraerguss
    • Mediastinale Tumore
  • Metastasenchirurgie
    • Lungenteilentfernungen
  • Minimalinvasive Thoraxchirurgie
    • Thorakoskopie/VATS
    • Mediastinoskopie
  • Funktionelle Behandlungen
    • Pneumothorax
    • Pleuraempyem

Computertomographie (CT)

Die Computertomographie ist ein computergestütztes bildgebendes Verfahren. Mit Röntgenstrahlen werden Querschnittsaufnahmen des Körpers erstellt, der Körper wird quasi in Scheiben geschnitten. Dadurch entstehen überlagerungsfreie Bilder und alle Strukturen und Organe im Körperinnern sind optimal zu erkennen. Dank moderner Geräte ist die Strahlenbelastung sehr niedrig.

Röntgen

Röntgen ist ein bildgebendes Verfahren, bei dem der Körper mit Röntgenstrahlen durchleuchtet wird. So lassen sich Veränderungen im Körper darstellen. Mit den modernen Röntgengeräten, die uns zur Verfügung stehen konnte die Strahlenbelastung deutlich reduziert werden.

Um Operationen am Brustkorb schonend vorzunehmen, führen wir viele Eingriffe minimal-invasiv durch. Hierzu zählt die Thorakoskopie, auch Spiegelung der Brusthöhle genannt. Über kleine Schnitte in der Haut werden die Operationsinstrumente eingeführt. Ein Vorteil dieser schonenden Operationsmethode ist, dass die Funktion der Lunge deutlich kürzer eingeschränkt ist, als bei einer offenen Operation. Unsere Patienten sind schneller wieder mobil und haben weniger Schmerzen.

In einigen Fällen ist es aber dennoch notwendig eine offene Operation vorzunehmen. Dies kann unter anderem in der Tumorchirurgie der Fall sein. Gemeinsam mit unseren Kollegen aus dem Zentrum für Integrative Onkologie besprechen wir das für den Patienten beste Vorgehen. In einem ausführlichen Gespräch vor dem Eingriff erklären wir Ihnen das Vorgehen und beantworten Ihre Fragen.

Nach den Eingriffen ist es manchmal notwendig Ihnen Schmerzmittel zu geben. Dabei beziehen wir Sie und Ihr Schmerzempfinden mit ein und besprechen die Dosierung. Die Medikamente sollen die Schmerzen reduzieren, damit sich der Körper entspannen kann und zur Ruhe kommt. So kann er sich auf den Gesundungsprozess konzentrieren. Gerne verwenden wir auch anthroposophische Medikamente zur Beruhigung und Schmerzreduktion.

Unterstützt wird die chirurgische Therapie durch Wickel und Auflagen, Heileurythmie und Musik- und Kunsttherapie.

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Leitende Ärztin

Prof. Dr.  Marty  Zdichavsky

Fachärztin für

  • Chirurgie, Viszeralchirurgie und Spezielle Viszeralchirurgie, Zusatzbezeichnung für die anerkannte Qualifikation für Minimal Invasive Chirurgie

Sekretariat

Renate Wurster

Fon 0711 7703-2271

Fax 0711 7703-2275

chirurgie@filderklinik.de

Unfallchirurgie & Viszeralchirurgie