Endoprothetik Aktiv dank künstlichem Gelenkersatz

Ein weiterer Schwerpunkt unserer Abteilung  ist die Endoprothetik, das heißt, der Ersatz von Gelenken durch Prothesen.

Ohne eine erkennbare Ursache kann es zu einem Verschleiß im Hüft-, Schulter- oder Kniegelenk kommen. Ursache ist häufig Arthrose. Ein kleiner Knorpelschaden oder eine Schädigung der umliegenden Sehnen und Gelenke gilt als Anstoß, der die Beschwerden immer größer werden lässt. Wird der Knorpel weiter abgenutzt, reiben schließlich die Knochen aufeinander. Den verschleißenden Knorpel kann man nicht ersetzen. Das Gelenk entzündet sich zudem.

Auch Hüftfehlstellungen und Unfälle können eine Arthrose auslösen. Einige unserer Patienten brauchen nach einem Oberschenkelhalsbruch ein künstliches Hüftgelenk. Zudem kann eine Nekrose am Hüftkopf dazu führen, dass der Knochen nicht mehr ausreichend durchblutet wird und abstirbt. Als Nekrose wird in der Medizin das Absterben von Zellen im Körper bezeichnet.

Für eine differenzierte Diagnose sind uns neben der Ganganalyse und den bildgebenden Verfahren wie Röntgen und MRT Ihre Erfahrungen wichtig. Wie stark ist Ihre Lebensqualität durch die Schmerzen eingeschränkt? Wie gut können Sie sich bewegen und wie weit zu Fuß gehen?

Computertomographie (CT)

Die Computertomographie ist ein computergestütztes bildgebendes Verfahren. Mit Röntgenstrahlen werden Querschnittsaufnahmen des Körpers erstellt, der Körper wird quasi in Scheiben geschnitten. Dadurch entstehen überlagerungsfreie Bilder und alle Strukturen und Organe im Körperinnern sind optimal zu erkennen. Dank moderner Geräte ist die Strahlenbelastung sehr niedrig.

Röntgen

Röntgen ist ein bildgebendes Verfahren, bei dem der Körper mit Röntgenstrahlen durchleuchtet wird. So lassen sich Veränderungen im Körper darstellen. Mit den modernen Röntgengeräten, die uns zur Verfügung stehen, konnte die Strahlenbelastung deutlich reduziert werden.

MRT

Mit dem Magnetresonanztomographen (MRT), auch Kernspintomograph genannt, lassen sich Schnittbilder vom menschlichen Körper erzeugen. Das MRT-Gerät arbeitet mit magnetischen Wechselbildern und stellt so das Innere des Körpers dar. Es entsteht keine Strahlenbelastung für den Patienten.

Je nach Alter, Körpergröße und Gewicht verwenden wir unterschiedliche Prothesen. Wir wählen das für Sie optimal passende Modell aus und erklären Ihnen den Ablauf der Operation. Zudem achten wir auf mögliche Allergien gegen die Bestandteile der künstlichen Gelenke.

Das künstliche Hüftgelenk besteht aus drei Anteilen: mit der Hüftpfanne wird der Gelenkteil im Becken versorgt. Im Oberschenkelknochen wird der Hüftschaft eingebracht, auf dem der kugelförmige Kopf befestigt ist. Das ist die gelenkige Verbindung zur Hüftpfanne.

Auch für den künstlichen Ersatz des Kniegelenks stehen unterschiedliche Prothesentypen zur Verfügung. Um nach der Operation eine optimale Funktion und lange schmerzfreie Haltbarkeit sicher zu stellen, ist bei der Knieprothese eine besonders sorgfältige Planung und sehr genaue Einpassung der Prothesenteile wichtig.

Wir verwenden moderne Prothesensysteme, die nicht immer zementiert werden. Diese Prothesen finden dann ohne künstliches Haftmittel Halt im Knochen. Bei poröser Knochenstruktur zum Beispiel muss die Prothese jedoch zementiert werden.

In enger Kooperation mit dem Sozialdienst organisieren wir die Rehabilitation im Anschluss an die OP. Die Reha beginnt meist zehn bis 14 Tage nach dem operativen Eingriff.

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Leitende Ärztin

Prof. Dr.  Marty  Zdichavsky

Fachärztin für

  • Chirurgie, Viszeralchirurgie und Spezielle Viszeralchirurgie, Zusatzbezeichnung für die anerkannte Qualifikation für Minimal Invasive Chirurgie

Sekretariat

Renate Wurster

Fon 0711 7703-2271

Fax 0711 7703-2275

chirurgie@filderklinik.de

Unfallchirurgie & Viszeralchirurgie